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Studien

Arbeitstreffen im Rahmen der Biostadt München am 6. Oktober 2022

22.09.2022

Im Auftrag der Stabsstelle Ernährungswende im Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU) der Landeshauptstadt München lädt Ecozept zusammen mit seinen Projektpartnern FIBL, Naturland und Bioland zu einem Arbeitstreffen zum Thema „Berücksichtigung von Bio-Regio-Produkten bei der Vergabe von Verpflegungsleistungen“ ein. Ziel der Veranstaltung ist, gegenseitiges Verständnis zu schaffen für die Hürden und Hindernisse aller beteiligten Gruppen, aber auch die Möglichkeiten aufzuzeigen für praxisgerechte und wettbewerbswahrende Vergabeverfahren.

Geladen sind Lieferbetriebe, Küchenbetreibende und ausschreibende Stellen in und um München. Nähere Informationen zum Projekt „BioRegioManagement“ auf den Seiten der Stadt München und Anmeldungen bei bioregiomanagement@ecozept.de.

Biostadt München: Angebot steht - Nachfrage lässt auf sich warten!

13.07.2022

„Wir können liefern, Münchner Großküchen brauchen nur noch zu bestellen“, so das Fazit der am 5. Juli 2022 versammelten Großhandelsbetriebe für Bio-Lebensmittel im Großraum München. Das Bio-Regio-Angebot ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und es gibt nur noch wenige Angebotslücken. Was aber fehlt: entsprechende Bestellungen der Einkaufsverantwortlichen in den Verpflegungseinrichtungen. Eine der Hürden ist das Ausschreibungs- bzw. Vergabeverfahren und seine Umsetzung bei Träger*innen und Vergabestellen. Das ist gleichzeitig auch Thema eines nächsten Treffens, das die neun anwesenden Lieferbetriebe vereinbart haben.

 

Im Auftrag des Referates für Klima- und Umweltschutz lud Ecozept mit seinen Partnerorganisationen Naturland Zeichen GmbH, Bioland e.V. und FIBL Projekte GmbH am 5. Juli 2022 zu einem Arbeitstreffen im Rahmen des Projektes „Bio-Regio-Management“ ein. Ziel waren geeignete Maßnahmen zur Erhöhung des Bio-Regio-Anteils in der Münchner Außer-Haus-Verpflegung. Die Landeshauptstadt hat vor, diesen Anteil bis Mitte 2025 auf 60% zu erhöhen. Weitere Infos zum Projekt hier: https://stadt.muenchen.de/infos/ernaehrungswende-muenchen.html

Erhalt von Streuobstwiesen auf Kirchengrund

12.07.2022

Der Erhalt und die Nutzung von Streuobstwiesenbeständen sind wichtig für die Allgemeinheit und die Biodiversität.

Ecozept und das Planungsbüro für Landschaftsarchitektur und Landschaftsökologie Angelika Ruhland, unterstützten den Landschaftspflegeverband Freising bei einem zweijährigen LEADER-Projekt in Bezug auf die Vermarktung von Streuobstprodukten. Hierbei konnte die Erzdiözese München-Freising als Partnerin gewonnen werden.

Wir sind stolz darauf, dass das Projekt nun erste Früchte trägt. Wie Pfarreien beim Erhalt ihrer Streuobstwiesenbestände unterstützt werden, erfahren Sie hier: Video des Erzbistums München und Freising.

Den Abschlussbericht des Projektes finden Sie in unserem Downloadbereich unter dem Titel "Erhalt von Streuobstwiesen im Landkreis Freising"

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es auch in unserer Projektbeschreibung sowie auf der Seite des Landschaftspflegeverbands Freising.

LIFT-MOOC: Agroökologie spielerisch entdecken!

28.06.2022

Mit Abschluss des EU-Forschungsprojektes „LIFT“ ist nun auch das zentrale Instrument zur Wissensvermittlung Online gestellt worden: das MOOC - „Massive Open Online Course“ - ist eine frei zugängliche Plattform, welche Module, Fallstudien, Webinare, Spiele und Foren rund um das Thema „Einführung nachhaltiger landwirtschaftlicher Produktionsweisen“ enthält. Zielgruppe sind sowohl Studierende und Lehrende als auch Beratende und weitere Stakeholder.

Wer sich die Ergebnisse des vierjährigen Horizon 2020-Projektes in Form eines Videos anschauen möchte, wird bei MOOC fündig.

Über den Reiter „agriculture et forêt“ der Plattform agreen U  findet man den Kurs „Lift MOOC“, unter welchem die Kursinhalte gelistet sind.

Wer die Seite über Google Chrome öffnet, erhält die Website in gewünschter Sprache und kann sich zusätzlich einen englischen Untertitel für die Videos generieren lassen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Projekt-Webseite: http://www.lift-h2020.eu

Gemeinsame Anstrengungen zum Grundwasserschutz im Wassereinzugsgebiet Fuchsthal

Treffen der Stadtwerke Wasserburg am Inn mit Wasserschutzlandwirten vor dem Wasserwerk im Mai 2022.
Treffen der Stadtwerke Wasserburg am Inn mit Wasserschutzlandwirten vor dem Wasserwerk im Mai 2022.

28.06.2022

Wasserburg a. Inn: Im Rahmen der freiwilligen Kooperation Trinkwasserschutz trafen sich die Stadtwerke Wasserburg mit Vertretern der Landwirte im Wassereinzugsgebiet Fuchsthal zum jährlichen Arbeitskreis. Dabei nutzte der neue Werkleiter Robert Pypetz die Gelegenheit, sich den Landwirten vorzustellen und sich über die bisherigen Erfolge und weiteren Herausforderungen der freiwilligen Kooperation für den Trinkwasserschutz zu informieren.

Ecozeptmitarbeiter Philipp Maier präsentierte die Ergebnisse der Bodenproben aus dem Herbst und diskutierte die durchgeführten Maßnahmen zusammen mit den Landwirten. Die freiwillige Kooperation zwischen den Stadtwerken und den Landwirten im Wassereinzugsgebiet besteht seit 2003 und dient dazu, die hohe Qualität des Wasserburger Trinkwassers auch zukünftig zu sichern.

Nous recrutons : Un(e) consultant(e) sénior "Marchés, filières et territoires"

23.06.2022

Nous recherchons un nouveau collaborateur expérimenté (H/F) pour renforcer l’équipe « filières et marchés » basée à Montpellier.  Vous trouverez ici l'offre d'emploi détaillée.

Offre de stage à Montpellier

23.06.2022

Nous cherchons un(e) chargé(e) d'études stagiaire "Marchés, filières et territoires". Vous trouverez ici l'offre de stage détaillée.

München is(s)t Bio: Lieferbetriebe für städtische Münchner Großküchen gesucht!

17.05.2022

Immer mehr Münchner und Münchnerinnen legen Wert auf Produkte in heimischer Bio-Qualität. Um Bio-Lebensmittel auch in städtischen Einrichtungen und bei Veranstaltungen zu fördern, hat der Münchner Stadtrat 2006 einstimmig beschlossen, dass München „Biostadt“ wird. Seitdem werden in städtischen Kitas, Schulen, Kantinen oder Seniorenheimen immer mehr Bio-Lebensmittel erfolgreich verwendet.

Im Juli 2021 hat der Stadtrat neue, weitergehende Ziele gesetzt: Der Bio-Anteil soll im gesamten Verpflegungsangebot der Landeshauptstadt München auf 40 % bis Ende 2022 und auf 60 % bis Mitte 2025 steigen! Drei neue Projekte der „Biostadt München“ unterstützten seit Frühjahr 2022 nicht nur Küchenleitungen bei der Umsetzung, sondern fördern auch den Aufbau von regionalen Bio-Wertschöpfungsketten in und um München.
 

Das Freisinger Beratungsunternehmen Ecozept fördert in Zusammenarbeit mit Naturland, Bioland und der FIBL Projekte GmbH in den kommenden 2 Jahren bio-regionale Marktstrukturen. Ab 2024 soll dieses „Bio-Regio-Management“ in ein zukünftiges Ernährungshaus integriert werden. Die Konzeption dieses Münchner „House-of-food“ wird bereits Ende 2022 abgeschlossen sein.

Weitere Infos auf den Seiten der Stadt München.

Simsseeschutz auch in Frasdorf, Prien und Rimsting - Informationsversammlung am 10.3. 2022 in Prien

03.05.2022

Der Abwasserzweckverband der Simsseegemeinden (AZV) engagiert sich seit Jahren im Rahmen des Simsseeschutzprojektes in Kooperation mit Landwirten für die Verbesserung der Wasserqualität des Sees. Nun sollen auch die Gemeinden Frasdorf, Prien und Rimsting miteinbezogen werden (Übersichtskarte Projektgebiet Simsseeschutz).

Als Einstieg in eine mögliche Zusammenarbeit hatten die Bürgermeister der drei Gemeinden am 10. März 2022 zu einer Informationsveranstaltung in den König Ludwig Saal in Prien am Chiemsee eingeladen.

Nach Vorgabe der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) müssen alle Gewässer bis zum Jahr 2027 einen guten ökologischen Zustand erreichen. Laut Dr. Hadumar Roch vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim (WWA) wird die ökologische Qualität des Sees regelmäßig anhand verschiedener Parameter überprüft. Entscheidend für die Qualität ist dabei der Eintrag des Nährstoff Phosphor.

Die bisherigen Maßnahmen zum Wasserschutz für den Simssee, wie der Bau der AZV-Kläranlage ab den 80er Jahren haben die in den See gelangende Phosphormenge deutlich reduziert. Der nach WRRL geforderte gute ökologische Zustand ist jedoch noch nicht erreicht. Aufgrund seiner geringen Tiefe von etwa 20 Metern kann er ein Zuviel an Phosphor weniger abpuffern als tiefere Seen. Die Erosion von Ackerflächen, sowie der Oberflächenabfluss von Grünland bilden aktuell die Haupteintragspfade für Phosphor in den See. Damit sind die Ansatzpunkte für Aktivitäten der Landwirte und die darin für den See bestehende Chance benannt.

Herr Forster vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim informierte über die Düngeverordnung und andere gesetzliche Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Ein großes Problem bezüglich der Erosion im Einzugsgebiet sieht er in der starken Zunahme der Niederschlagserosivität in den letzten 50 Jahren. Deshalb wird es zunehmend wichtig, mögliche Alternativen zum Pflügen der Äcker auszuprobieren. 2022 soll deshalb auch ein Projekt zur Mulchsaat von Mais im Simssee-Einzugsgebiet durchgeführt werden, um auszutesten welches Verfahren sich hier am besten eignet. Interessierte Landwirte können sich beim AELF und bei Ecozept melden.

In den AZV-Gemeinden im Einzugsgebiet des Simssee wurden im Rahmen des Simsseeschutzprojektes bereits etliche Maßnahmen auf den rd. 3.000 ha Äcker und Wiesen mit den Landwirten durchgeführt. Die große Vielfalt der verschiedenen Aktivitäten und Erfolge wurden von Frau Wissinger von der Firma Ecozept, die für das Simsseeschutzprojekt beratend tätig ist, anschaulich beschrieben. Dazu gehören:

- der Zwischenfruchtanbau nach Getreide und damit vor Sommerkulturen wie Mais oder Soja
- Zwischenfrüchte nach Mais und Untersaaten im Mais
- Grünlandnachansaat oder sogar Grünlandneuansaat
- eine angepasste Ausbringung der organischen Dünger (Mist, Gülle, Gärreste)
- aber auch die Milchviehfütterung (Thema ist der Import an Phosphor über Zukaufsfutter ins Einzugsgebiet).

Die Handlungsmöglichkeiten für die Landwirte sind vielfältig, sodass es für jeden Betrieb Ansatzpunkte gibt auf freiwilliger Basis etwas für den Simssee zu tun. Vor allem kommen die Wirkungen wie z.B. Verringerung der Erosion und der Gülleabschwemmung auch den Landwirten selbst zugute.

Nachhaltiger Trinkwasserschutz

28.04.2022

Am 21. April erschien dieser Artikel über das Projekt "HopfeNO3 - praxisnahe Optimierung des Stickstoffkreislaufes im Hopfenanbau" in der Hallertauer Zeitung.

Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband sucht einen Projektingenieur (m/w/d) für den Ökolandbau

20.04.2022

Im Jahr 2021 führte Ecozept in Zusammenarbeit mit der FiBL Projekte GmbH, der AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH und dem Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) eine Studie durch. Ziel war es, Wege aufzuzeigen, wie die Umstellungsbereitschaft im Trinkwassergewinnungsgebieten des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) auf eine ökologische Bewirtschaftung gefördert werden kann.

Ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Studienergebnisse ist die Schaffung einer Planstelle durch den OOWV. Gesucht wird ein Projektingenieur (m/w/d) Ökolandbau, mit dem Schwerpunkt Betreuung, Beratung und Weiterbildung. Die Stelle ist befristet auf drei Jahre.

Bio-Regio-Management für mehr Öko-Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung in München

07.04.2022

Die Biostadt München möchte den Anteil von Biolebensmitteln in der städtischen Außer-Haus-Verpflegung erhöhen und schafft hierzu eine Koordinierungsstelle „Bio-Regio-Management für Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung“. In einem von März 2022 bis März 2024 laufenden Projekt, erarbeitet Ecozept in Zusammenarbeit mit Fibl Projekte GmbH, Bioland e.V. und Naturland Zeichen GmbH die Grundlagen für diese Koordinierungsstelle und begleitet Marktagierende beim Aufbau und Verstetigen von bio-regionalen Wertschöpfungsketten.

Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit zwei parallel laufenden Projekten zur Erhöhung der Beratungskapazitäten (durchgeführt von der Projektstelle ökologisch Essen des BN-Kreisgruppe München) sowie zur Konzepterstellung für ein „Ernährungshaus“ in München (durchgeführt von Speiseräume F+B GmbH).  Weitere Infos auf der Seite der Stadt München.

Nachhaltige Lebensmittel und Verpflegungsleistungen in Hessen

07.04.2022

Ecozept unterstützt hessische Kommunen bei der Beschaffung von nachhaltigen Lebensmitteln und Verpflegungsleistungen. Zusammen mit der FIBL Projekte GmbH erarbeiten wir eine Handreichung für hessische Kommunen und öffentliche Einrichtungen in der wir bestehende und geplante Güte-, Qualitäts-, Nachhaltigkeitssiegel sowie Herkunftskennzeichen bewerten und Empfehlungen geben für die erfolgreiche Berücksichtigung im Vergabeverfahren. Die juristische Prüfung übernimmt Prof. Dr. Zeiss (HSPW - Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen). Ergebnisse werden im Sommer 2022 vorliegen.

Mehr Ökolandbau für den Trinkwasserschutz in Nordwestdeutschland

08.02.2022

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) will den Ökolandbau in seinem Verbandsgebiet, das durch intensive Landnutzung geprägt ist, vorantreiben.

Ecozept hat dazu zusammen mit FiBL Projekte GmbH, AMI und dem Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachen (KÖN) eine Expertise erarbeitet. In einem ganzheitlichen Ansatz sollten neben der Förderung landwirtschaftlicher Betriebe auch der nachgelagerte Bereich der Lebensmittelverarbeitung in den Blick genommen werden.

Begleitet wird das Vorgehen durch ein Weiterbildungsangebot und eine Kommunikationsstrategie für das Wasserversorgungsunternehmen. Unterstützend kann die Entwicklung von regionalen Wasserschutzprodukten aus den Trinkwassergewinnungsgebieten zur Sichtbarkeit des Zusammenhangs zwischen Ökolandbau und Wasserschutz beitragen. Im Detail sind die Ergebnisse der Studie auf der Internetseite des OOWV nachzulesen.

Marktpotentiale für Weide-, Heu- und Biomilch in Sachsen

08.02.2022

Nach Auffassung des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LFULG) wird der tendenziell eher rückläufige Milchkonsum langfristig die Existenz von Milcherzeugerbetrieben gefährden.

Vor diesem Hintergrund beauftragt das LFULG die Arbeitsgemeinschaft Ecozept und AMI, die Wirtschaftlichkeit verschiedener alternativer Kuhmilch-Wertschöpfungsketten in Sachsen zu untersuchen und Handlungsempfehlungen zu geben. Die Ergebnisse werden für Ende September 2022 erwartet.

Arbeitshilfe für Vergabestellen: Mehr Regio- und Bio-Regio-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung

01.02.2022

Seit Jahren wünschen sich sächsische Marktakteure und Marktakteurinnen mehr regionale und bio-regionale Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung. Doch wie können diese Produkte bei der Vergabe von Verpflegungsleistungen der öffentlichen Hand berücksichtigt und gefördert werden? Wie können regionale (Bio-)Wertschöpfungsketten durch verstärkte Nachfrage seitens öffentlicher Einrichtungen gestärkt werden?

Zur Beantwortung dieser Fragen führte Ecozept in Zusammenarbeit mit FiBL Projekte GmbH und Prof. Dr. Christopher Zeiss eine Studie durch. Juristische Handlungsspielräume wurden identifiziert, Workshops mit sächsischen Akteurinnen und Akteure des AHV-Bereichs durchgeführt und gebietsfremde Erfolgsbeispiele ausgewertet.

Die Ergebnisse werden in einer 60-seitigen „Arbeitshilfe für Vergabestellen“ präsentiert und in Form einer „Handreichung“ zusammengefasst. Beides steht hier zum Download zur Verfügung.

Einen Artikel über die Arbeitshilfen für Vergabestellen finden Sie auch auf dem Ökolandbau-Portal.

Hohes Vermarktungspotential für Streuobst-Produkte

26.01.2022

Der Landschaftspflegeverband Freising e.V. möchte die Nutzung und den Erhalt von Streuobstwiesenbeständen im Landkreis Freising fördern und durch geeignete Vermarktungskonzepte für daraus erzeugte Produkte langfristig sichern.

Ecozept war in Kooperation mit dem Planungsbüro für Landschaftsarchitektur und Landschaftsökologie Angelika Ruhland mit der Umsetzung des auf zwei Jahren angelegten Projektes betraut.
Den Abschlussbericht finden Sie in unserem Downloadbereich.

Weitere Informationen auch hier: https://isarregion.eu/streuobst/

Zukunft der Direktvermarktung in Deutschland: Vortrag am 14.01.2022 in Münster-Hiltrup

21.12.2021

Die Anbauberatung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und der Landesverband Obstbau Westfalen-Lippe laden zum jährlichen Beerenobstseminar am 14.01.2022 in die Stadthalle Münster-Hiltrup ein.

Ecozept wird mit einem Vortrag zum Thema „Wie sieht die Zukunft der Direktvermarktung in Deutschland aus?“ vertreten sein.

Der Vortrag gibt Antworten auf Fragen, wie "Welche Vermarktungsformen sind ineffizient? Welche interessante Kundengruppen werden noch nicht erreicht und wie kann ein Betrieb das ändern?"

Anmeldungen zu dieser und weiteren Veranstaltungen rund um das Thema Beerenobst und Spargel bis zum 09. Januar 2022 können hier vorgenommen werden.

Jetzt Online: Freistaat Sachsen unterstützt Vergabestellen für mehr Bio-Regio in öffentlichen Kantinen

29.11.2021

Aufgrund der aktuell geltenden Einschränkungen muss die in der Dresdner Dreikönigskirche am 06.12.2021 geplante Ergebnisvorstellung „Musterleistungsbild Mehr Bio und Bio-Regio-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung“ als Online-Veranstaltung stattfinden. Anmeldungen erfolgen wieder über das sächsische Beteiligungsportal.

Deutscher Biomarkt mit 2 Geschwindigkeiten?

22.11.2021

Mit einem Umsatzzuwachs von 12% im ersten Halbjahr wächst der deutsche Biomarkt auch 2021 sehr stark, obwohl das Corona-Jahr 2020 bereits von einem außergewöhnlich starken Wachstum geprägt war. Im Naturkostfachhandel ist das Wachstum jedoch weitaus geringer.

Es zeichnet sich ein Markt der zwei Geschwindigkeiten ab. Eine Analyse von Ecozept für die französische Fachzeitschrift biolinéaires. Hier im Download-Bereich in französischer Sprache.

Anders vermarkten: Trends und Chancen

17.11.2021

Von Mittwoch den 13. Oktober 2021 bis Freitag den 15. Oktober 2021 fand das 10. Treffen des Bundesverbands der Regionalbewegungen in Nauen (Brandenburg) statt. In dem Forum „Kantine sucht Region – Regionale Gemeinschaftsverpflegung zwischen Produktsuche und rechtlichen Hindernissen“ hielt Ecozept einen Impulsvortrag zum Thema rechtliche Aspekte bei der Vergabe von Verpflegungsleistungen.

Im Wissensmarkt mit dem Thema „Kooperative Vermarktungsformen: ewige Nische oder Zukunft der Nahrungsmittelversorgung?“ stellte Ecozept die Studien „Innodirekt“ und „Alternativen in der Milchvermarktung in Sachsen“ mit Hilfe eines Posters vor, der unter dem Titel " Anders vermarkten: Trends und Chancen" in unserem Downloadbereich zu finden ist.

Steckbrief: Vermarktungsunterstützung Lechtal-Lamm

17.11.2021

Der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V. fördert im Rahmen des Projektes „Weidestadt Augsburg“ die naturnahe Bewirtschaftung in den Lechtalauen nahe Augsburg und möchte insbesondere die Vermarktung von regionalem Lammfleisch aus den Weideprojekten ausbauen und professionalisieren.

Der Steckbrief in unserem Downloadbereich gibt Auskunft über die beteiligten Wirtschaftsagierenden, die aktuellen Markennutzenden, die verkauften Tierzahlen gegliedert nach Vermarktungswegen, sowie die Verkaufsstellen und Kommunikationsformen.

Freistaat Sachsen unterstützt Vergabestellen für mehr Bio-Regio in öffentlichen Kantinen

15.11.2021

Am Montag, den 6.12.2021 präsentieren Ecozept & Partner ihr kürzlich erstelltes „Musterleistungsbild Mehr Bio und Bio-Regio-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung in Sachsen - eine Arbeitshilfe für Vergabestellen“.

Im Auftrag des sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) erarbeiteten Ecozept zusammen mit FIBL Projekte GmbH und

Prof. Dr. Zeiss in diesem Leitfaden konkrete, juristisch geprüfte Formulierungsvorschläge für Leistungsbeschreibungen sowie wertvolle Tipps für die Vorbereitung und Durchführung des Vergabeverfahrens.

Programm und Anmeldung zur in der Dresdner Dreikönigskirche stattfindenden Veranstaltung über das sächsische Beteiligungsportal.

Studie über den ökologischen Anbau von Druschfrüchten in der EU und in den wichtigsten Drittländern

04.11.2021

In Zusammenarbeit mit AND International, wurde im Auftrag von Agence Bio eine internationale Studie zum Thema ökologisch erzeugte Druschfrüchte durchgeführt. Dabei haben wir von 11 Getreidearten, Ölsaaten und Eiweißpflanzen die Produktionsmengen, die Verwendung durch Erstverarbeiter und den Handel sowie die Preise zwischen 2016 und 2020 in 18 Ländern (12 EU-Mitgliedsstaaten und 6 Drittländer) erfasst. Außerdem haben wir mehrere Produktionsszenarien bis 2025 vorgestellt.

Die Ergebnisse dieser Studie sind in französischer und englischer Sprache auf unserer Website unter diesem Link verfügbar.

Auf der Website von Agence Bio sind die Studienergebnisse sowie unsere Präsentation auf Französisch unter diesem Link abrufbar.

GLOPACK Experten-Befragung über innovative nachhaltige Lebensmittelverpackungen

28.07.2021

Die Entwicklung und Anwendung von effizienten und nachhaltigen Lebensmittelverpackungen sind tägliche Herausforderungen der Lebensmittelindustrie. Das GLOPACK-Projekt (www.glopack2020.eu) entwickelt verschiedene Innovationen im Verpackungsbereich: biobasierte und biologisch abbaubare Verpackungen aus Reststoffen der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie, aktive Verpackungen, intelligente Verpackungen sowie eine Software für die Vereinfachung von Entscheidungsprozessen in der Verpackungsbranche.

Ecozept führt im Rahmen von GLOPACK eine Expertenbefragung über zukünftige Lösungen für Lebensmittelverpackungen durch.

Die online-Umfrage beinhaltet die Beschreibung der GLOPACK Innovationen, Fragen für die Experteneinschätzung bzgl. des Marktpotentials sowie Erfolgsfaktoren für die Markteinführung von Innovationen im Bereich Lebensmittelverpackungen.

Falls Sie Experte im Bereich Lebensmittelverpackungen sind, unterstützen Sie uns bitte dabei, die Entwicklung und Markteinführung zukunftsträchtiger Verpackungen voranzutreiben und nehmen Sie bis zum 13. August 2021 an unserer Umfrage teil!

Die Teilnahme an der Befragung nimmt etwa 30-40 Minuten in Anspruch.

Um zur Umfrage zu gelangen, klicken Sie hier.

Verbreiten Sie die Einladung zur Teilnahme an der Umfrage gerne auch in Ihrem Netzwerk in der Verpackungsbranche. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Erfolg für „Runde Tische Landwirtschaft“ in München

14.06.2021

Die Anstrengungen der zahlreichen Teilnehmenden der in 2019 und 2020 von Ecozept organisierten „Runden Tische Landwirtschaft“ werden nun belohnt: viele der erarbeiteten Ergebnisse mündeten im Mai 2021 in einen Beschluss des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung, der voraussichtlich noch im Juni vom Stadtrat behandelt werden wird.

Hintergrund: Das Planungsreferat der Landeshauptstadt München beauftragte Ecozept mit der fachlichen Umsetzung von insgesamt sieben Runden Tischen mit Verantwortlichen aus Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Verwaltung und Beratung. Ziel war es, die Belange der knapp 100 im Stadtgebiet ansässigen landwirtschaftlichen Betriebe zu berücksichtigen. Drei der Treffen behandelten das Thema „Förderung der Ökolandwirtschaft“.

Weitere Informationen

Fachworkshop „Mehr Regio und Bio-Regio-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung in Sachsen."

10.06.2021

Um praxisnahe Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie ein höherer Einsatz an regionalen und bio-regionalen Produkten in der Gemeinschaftsverpflegung gelingen kann und den Vergabestellen rechtssichere Empfehlungen für die Vorbereitung und Durchführung des Vergabeverfahren zu zeigen, lädt das Sächsische Landwirtschaftsministerium (SMEKUL) zu drei Workshops am 14,15 und 16.Juli in Dresden, Chemnitz und Leipzig ein.

Ecozept organisiert diese Workshops in Zusammenarbeit mit der FiBL Projekte GmbH und Prof. Dr. Christopher Zeiss. Sie sollen wertvolle Inhalte liefern zur Erstellung eines Musterleistungsbildes zur Berücksichtigung von mehr Bio- und Regioprodukten bei der Vergabe von Verpflegungsleistungen der öffentlichen Hand in Sachsen. Geladen sind Verantwortliche der verschiedenen Verpflegungsbereiche Bildung, Gesundheit & Pflege sowie Verwaltung.

Interessierte melden sich bitte bei boehm@ecozept.de

Sind zertifizierte Lieferketten sozial nachhaltiger? Eine Analyse der Verhandlungsmacht

01.06.2021

Das EU-Horizont 2020-Projekt "Strength2Food" analysiert Food Quality Schemes (FQS: Produkte mit biologischer und geografischer Angabe). Ecozept ist Teil des Konsortiums und Mitautor der folgenden Publikation, die den sozialen Nachhaltigkeitsvorteil von FQS durch die Brille der Verteilung der Verhandlungsmacht (BP, bargaining power) der Lieferketten untersucht.

Daher wurde ein Indikator erarbeitet, der verschiedene Quellen, die dem BP zugrunde liegen (wettbewerbsbasiert, transaktional, institutionell), zusammenfasst und zwei Dimensionen (faire BP-Verteilung und Anpassungsfähigkeit) berücksichtigt. Angewandt auf 18 FQS-Lieferketten und die entsprechende Referenz, zeigen die Ergebnisse, dass die FQS in beiden Dimensionen besser abschneiden als die Referenzprodukte.

Sie finden die Ergebnisse in unserem Download-Bereich

Neues Faltblatt: Nachhaltige Nutzung von Streuobstwiesen im Landkreis Freising

07.05.2021

Mit jedem Glas Bio-Apfelsaft Streuobst schützen!

Im Rahmen des Pilot-Projektes zum Erhalt und der Anlage von Streuobstwiesen im Erzbistum München/Freising hat Ecozept in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsplanungsbüro Ruhland und dem Landschaftspflegeverband Freising ein Informationsblatt zur nachhaltigen Nutzung von Streuobstwiesen entwickelt.

Das Faltblatt stellt die Projektziele dar, unterstreicht den ökologischen Wert von Streuobstwiesen, erklärt nachhaltige Nutzung und ruft Wiesenbewirtschaftende dazu auf, beim Projekt mitzumachen. Bisher zeigen sich bereits zehn Pfarrgemeinden aus der Diözese interessiert!

Der Flyer ist im Download-Bereich verfügbar

LIFT: Fallstudienergebnisse aus Europa und der Region Simssee (Bayern)

19.04.2021

Nach einem weiteren Projektjahr wurden in 12 europäischen Ländern durch mehrere internationale Workshops und Befragungen, unter anderem von Landwirtinnen und Landwirten, wertvolle Ergebnisse zu den ökologischen Betriebstypen zusammengetragen. Die wichtigsten Resultate sind im 3. LIFT-Newsletter zusammengefasst, der in unserem Download-Bereich verfügbar ist. 

Eine der bei LIFT untersuchten Fallstudien ist die Region Simssee (Bayern). Die Ergebnisse stehen ebenfalls in unserem Download-Bereich zur Verfügung.

Weitere Informationen auch auf der Projekt-Homepage

Alternative Wege der Milchvermarktung in Sachsen fördern

16.04.2021

Wo liegen die Alternativen zur bestehenden konventionellen Milcherzeugung – und -vermarktung für die sächsischen Landwirte? Welche Vermarktungswege bieten sich jenseits der großen Molkereien an und welche Produktqualitäten sind gefragt? Diese Fragen untersuchten die AMI GmbH und Ecozept Deutschland GbR im Auftrag des Sächsisches Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) von August 2020 bis Januar 2021.

Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Strukturwandels in der sächsischen Milchwirtschaft zeigte die Studie Wege auf, um die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsstärke der sächsischen Milcherzeugerbetriebe zu sichern. Die Recherche ergab rund 300 Marktagierende mit alternativen Formen der Milchvermarktung in Sachsen. Neben der Datenanalyse erfolgte im Herbst 2020 eine zweistufige Befragung bei Erzeugerbetrieben, Verarbeitung, Handel und Verbandsvertretungen.

Die Befragten schreiben den meisten dieser alternativen Vertriebswege hohes Entwicklungspotenzial zu, insbesondere der hofeigenen Verarbeitung mit Ab-Hof-Verkauf. Voraussetzung hierfür sind aber eine authentische Kundenkommunikation und Kundennähe, ein angepasstes Förderinstrumentarium und Zugang zu gut ausgebildeten Fachkräften. Viele Erzeugerbetriebe wünschen sich mehr Wertschätzung gegenüber ihrer Art zu wirtschaften und gegenüber den von ihnen erzeugten Produkten - nicht nur seitens der Verbraucherschaft, sondern auch seitens der Politik und Verwaltung.

Die Ergebnisse wurden Ende Februar 2021 im Rahmen einer Online-Veranstaltung vorgestellt. Das Ergebnisposter ist in unserem Download-Bereich verfügbar. Der vollständige Ergebnisbericht kann in Kürze auf dem Medienportal des Sächsischen Landesamtes eingesehen werden.

Mehr Bio-Regio in öffentlichen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung ist machbar!

08.04.2021

In Zusammenarbeit mit FiBL Projekte GmbH und Prof. Dr. Christopher Zeiss erstellt Ecozept ein Musterleistungsbild zur Berücksichtigung von mehr Bio- und Regioprodukten bei der Vergabe von Verpflegungsleistungen der öffentlichen Hand in Sachsen.

Diese Leitlinien sind Bestandteil der vom Landwirtschaftsministerium vorfolgten landesweiten Strategie zur Förderung regionaler (Bio-) Wertschöpfungsketten durch verstärkte Nachfrage seitens öffentlicher Einrichtungen. Die Ergebnisse werden für Ende 2021 erwartet.

Arbeitskreis Landwirtschaft & Grundwasserschutz tagt jetzt auch online

Foto vom letzten Arbeitskreis in Präsenz im Januar 2020
Foto vom letzten Arbeitskreis in Präsenz im Januar 2020

24.03.2021

Wasserburg a. Inn: Einmal im Jahr treffen sich die Stadtwerke Wasserburg mit Vertretern der Landwirte im Wassereinzugsgebiet Fuchsthal, um über den Stand und die Weiterentwicklung der freiwilligen Kooperation für den Trinkwasserschutz zu sprechen.

Dieser Arbeitskreis wird vom Wasserschutzbüro Ecozept geleitet und fand heuer zum ersten Mal per Video-Konferenz statt. Aufbauend auf die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre wurden zukünftige Maßnahmen besprochen und die Ergebnisse der Bodenproben im Herbst diskutiert. Die freiwillige Kooperation zwischen den Stadtwerken und den Landwirten im Wassereinzugsgebiet besteht seit 2007 und dient dazu, die hohe Qualität des Wasserburger Trinkwassers auch zukünftig zu sichern.

30-40% Bio-Fläche ohne Marktverwerfung bis 2030 – wie kann das gehen?

22.03.2021

Unsere Produktions- und Marktpotential-Studie, angefertigt für das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, steht zum Download bereit.

Wir danken allen Marktakteurinnen und Marktakteuren, die an unseren Befragungen teilgenommen haben!

Eine Bio/Regio-Agentur für den Freistaat Sachsen

16.03.2021

Die Kernaufgaben sind definiert und eine Bio-Regio-Agentur kann an den Start gehen! Das ist das wichtigste Ergebnis der Studie, die Ecozept in Zusammenarbeit mit FIBL Projekte GmbH und dem Regionalfenster e.V. in 2020 erarbeitet hat. In enger  Abstimmung mit dem Referat 32 „Regionale Wertschöpfung, Ökolandbau“ des Sächsischen Staatsministeriums wurde ein Aufgabenprofil für mehr Regionalität und mehr ökologische Erzeugung erstellt, Erfahrungen aus anderen Bundesländern eingebracht sowie die komplementäre Rolle der Agentur zu den Aktivitäten der sächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft definiert.

Eine Ausschreibung zur Schaffung dieser Agentur soll noch in 2021 erfolgen. Weitere Informationen auf der Seite des LFULG auf der auch die Studie im download zur Verfügung steht

Ergebnispräsentation „Alternative Milchvermarktung in Sachsen“

19.02.2021

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie veranstaltet am 25. Februar die Online- Veranstaltung zu „Alternativen in der Milchvermarktung“.  Die Ergebnisse einer von AMI und ECOZEPT durchgeführten Studie werden vorgestellt. Ziel der Studie ist das Aufzeigen von Alternativen der Milchvermarktung zur Existenzsicherung sächsischer Milchproduzenten infolge einer zunehmenden Volatilität des Milchmarktes. Sie schafft die erforderliche Datengrundlage und gibt Empfehlungen für daraus abzuleitenden fachpolitischen Entscheidungen.

Eine leistungsfähige und wettbewerbsstarke sächsische Milchwirtschaft ist für den Erhalt einer landwirtschaftlichen Struktur- und Betriebsvielfalt essenziell. Langfristig wird der Mengenkonsum von Milch und Milchprodukten stagnieren bzw. zurückgehen. Die Erzielung auskömmlicher Erlöse aus dem Milchabsatz wird zukünftig auch in Sachsen nur über eine höhere Wertschöpfung möglich sein. Eine Anmeldung bis zum 21. Februar 2021 ist erforderlich per Mail an: ingo.heber@smul.sachsen.de Weitere Informationen hier.

Das Problem mit der Verpackung

18.02.2021

Was können wir von Alternativen zu Kunststoffen aus fossilen Rohstoffen erwarten?

In der Fachzeitschrift BioPress stellen wir verschiedene Lösungsansätze zur Verhinderung von Kunststoffmüll dar. Basierend auf einer Fachleute-Befragung für das EU-Projekt GLOPACK werden die vorhandenen Herausforderungen bei marktverfügbaren Biokunststoffen aufgezeigt.

Zusätzlich werden die heimkompostierbaren Verpackungslösungen des Projekts GLOPACK dargestellt, die aus Maiskolben oder Resten der Saftproduktion bestehen, gentechnikfrei sind und keine Konkurrenz zu Lebensmitteln darstellen. Der Artikel steht hier in unserem Downloadbereich und auf der Website von BioPress kostenfrei zur Verfügung.

Biofach 2021: Zwischen Unverpackt und Plastikflut – Status Quo & Perspektiven von Verpackungen in Praxis, Forschung und Politik

05.02.2021

Das Thema Verpackungen gerät immer mehr in den Fokus von Unternehmen, insbesondere durch die gestiegene Sensibilität von Verbraucherinnen und Verbraucher sowie durch europäische und nationale Kreislaufwirtschaftsstrategien und den European Green Deal. Das Panel gibt einen Überblick über den Themenkomplex von Schutzfunktion von Verpackungen bis hin zu zukünftigen Lösungen. Dabei beteiligen sich die Vortragenden an der Diskussion, wo Benchmarks liegen und wie sich die Biobranche positioniert.

Einblicke von Carolin Hauser, Jan Niessen (Technische Hochschule Nürnberg), Ramona Schöll (Studentin Universität Oldenburg), Denise Gider (Ecozept)

Zwischen Unverpackt und Plastikflut: Status Quo & Perspektiven von Verpackungen in Praxis, Forschung und Politik, Mi, 17. Feb, 14:00-14:45; Livestream 2

Programmübersicht BIOFACH eSPECIAL

Biofach 2021: Impulse für mehr Bio: Stärken und Schwächen der aktuellen Öko-Aktionspläne in Deutschland und der EU

02.02.2021

In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Bundesländer in Deutschland und EU-Mitgliedsstaaten ein konkretes Wachstumsziel für die Bio-Lebensmittelbranche gesetzt. Bio-Aktionspläne sind ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Branche. Was sind die Stärken und Schwächen der Aktionspläne in Deutschland und der EU? Und sind die bisherigen Anstrengungen ausreichend, um die Wachstumsziele zu erreichen? Passen sie zu den aktuellen und potenziellen Trends bei Angebot und Nachfrage?

Einblicke von Nic Lampkin, Jürn Sanders (Thünen Institut) und von Burkhard Schaer (Ecozept)

Impulse für mehr Bio: Stärken und Schwächen der aktuellen Öko-Aktionspläne in Deutschland und der EU, Mi, 17. Feb, 15:00-15:45; Stream 5

Biofach 2021: Transparenz, Nähe & Prosuming: neue Wege in der Vermarktung von Bio-Produkten

01.02.2021

Durch die Corona-Krise rückt die Bedeutung kurzer Versorgungswege verstärkt in das öffentliche Bewusstsein. Von Konsumseite kommen zusätzliche Erwartungen auf die Vermarktung zu. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird vermittelt, welche Ansätze der Kommunikation und Preistransparenz erfolgsversprechend sind.

Was kann der Naturkostfachhandel daraus lernen? Welche Kooperationen bieten sich an? Es erwarten Sie aktuelle Zahlen zur Bedeutung der Direktvermarktung von Bio-Produkten sowie Erfahrungsberichte von Vertreterinnen und Vertretern der „Regiothek“, „Marktschwärmer“, „Du bist hier der Chef!“ sowie des Foodhub München e.V.

Die Online-Podiumsdiskussion veranstalten wir in Zusammenarbeit mit der AMI, FIBL & Bioland am Mittwoch 17.2.2021 von 11:00-11:45 im Rahmen der diesjährigen Biofach.

Anmeldung hier

Große Pläne: Bio-Produkte in der französischen Außer-Haus-Verpflegung

28.01.2021

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift BioPress berichten wir über politische Wünsche und marktwirtschaftliche Realitäten bei der Steigerung des Anteils von Bio-Produkten in der französischen Außer-Haus-Verpflegung (AHV).

Dabei gehen wir auf staatliche Zielvorgaben und Förderinstrumente ein und benennen Erfolgsfaktoren bei der Begleitung der Marktagierenden. Der Artikel steht hier in unserem Downloadbereich kostenfrei zur Verfügung und auf der Website von BioPress.

Alternative Milchvermarktung Sachsen: Workshop in Nossen am 29.10.20

20.10.2020

Um gemeinsam mit sächsischen Milchviehbetrieben die Potentiale in der alternativen Milchvermarktung zu analysieren, lädt Ecozept zusammen mit seinem Projektpartner AMI zu einem Arbeitstreffen am 29. Oktober nach Nossen ein. Dieses Expertenforum ist ein wichtiger Baustein in der vom sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie beauftragten Studie zu alternativen Vermarktungsformen für Kuh- Ziegen- und Schafmilch. Geladen sind sowohl Erzeugerbetriebe als auch die Branchenvertretung aus den Bereichen Verarbeitung, Handel und Gastronomie.

Auswirkungen von Covid-19 auf den französischen Naturkostfachhandel

29.04.2020

In Zusammenarbeit mit dem französischen Fachmagazin Biolinéaires https://www.biolineaires.com/ sowie den Branchenverbänden Natexbio und Synadis hat Ecozept eine Umfrage im französischen Naturkostfachhandel zu den Auswirkungen und Reaktionen der Corona-Krise durchgeführt. Über 900 Geschäfte haben an der Online-Umfrage Ende März teilgenommen!

Die aktuelle Ausgabe von Biolinéaires (N° 89 - Mai 2020) präsentiert die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie. Eine Zusammenfassung in deutscher Sprache versenden wir auf Anfrage an boehm(wolpertinger)ecozept(noagerl)de.

Projekt Mosel: Wasserschutz-Projekt in Bouzonvillois Trois Frontières (Frankreich) erfolgreich abgeschlossen

16.03.2020

Ecozept und seine Partner „Bio en Grand Est“ und „Envilys“ haben eine Machbarkeitsstudie für landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten vorgelegt, die den Wasserschutz in der Region Bouzonvillois Trois Frontières fördern. Das Gebiet liegt im Osten Frankreichs direkt an der Grenze zu Luxemburg und Deutschland. Der in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagene Aktionsplan wurde zusammen mit regionalen Akteuren und Wirtschaftsakteuren entworfen.

Zu den wichtigsten Handlungsfeldern gehören: Entwicklung der Produktion und Lieferketten für die Nutzpflanze Luzerne, Aufbau lokaler Marktchancen für Kulturpflanzen zur Diversifizierung, Verbesserung der Produktion und Märkte für ökologische Lebensmittel und Vermarktungsunterstützung von regionalem Fleisch aus Weidehaltung. Unser Maßnahmenplan wird in den kommenden Wochen in die Agrarpolitik der Gemeinde integriert. Jetzt ist es Zeit die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen.

InnoDirekt: Schlussbericht online abrufbar

02.03.2020

Die von Ecozept und mareg (markt & regio) durchgeführte Untersuchung zu innovativen Formen der Direktvermarktung ist nun unter Organic Eprints frei abrufbar: https://orgprints.org/37311/ : „Neue und innovative Formen der Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte - Analyse und Erarbeitung von Handlungsempfehlungen.“

Die Studie sowie weitere Unterlagen wie z.B. Präsentationen und ein Merkblatt können auch in unserem Download Bereich heruntergeladen werden.

Merkblatt